Über 6 Milliarden Franken liegen in der Schweiz auf vergessenen Freizügigkeitskonten – Geld, das eigentlich Versicherten gehört, aber nie abgerufen wurde. Wir zeigen Ihnen 5 Situationen, in denen ein Check Ihrer 2. Säule besonders wichtig ist.

Was ist überhaupt die 2. Säule?

Die 2. Säule (auch berufliche Vorsorge oder BVG genannt) ist neben der AHV (1. Säule) und der privaten Vorsorge (3. Säule) ein zentrales Element des Schweizer Vorsorgesystems. Jeder Arbeitnehmer in der Schweiz mit einem Jahreslohn über CHF 22'050 (Stand 2026) ist bei einer Pensionskasse versichert.

Wenn Sie Ihren Arbeitgeber wechseln, wird Ihr Guthaben in der Regel an die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers übertragen. Aber: Wenn Sie nicht direkt eine neue Stelle antreten, wandert das Geld auf ein Freizügigkeitskonto, und genau dort gerät es oft in Vergessenheit.

Wussten Sie? Laut der Stiftung Auffangeinrichtung BVG werden jedes Jahr rund 50'000 Konten mit „kontaktlosen" Versicherten registriert.

5 Situationen, in denen Sie Ihre 2. Säule prüfen sollten

1. Sie haben den Arbeitgeber gewechselt

Bei einem Stellenwechsel wird Ihr Guthaben übertragen, vorausgesetzt, der neue Arbeitgeber meldet die Pensionskasse korrekt an die alte. Kommt es zu einer Lücke (z. B. Probezeit, kurze Pause), kann Geld verloren gehen.

2. Sie hatten eine berufliche Auszeit

Sabbatical, Reise, Familienauszeit oder ein Studium, alles legitime Gründe für eine Pause. Während dieser Zeit wandert Ihr 2.-Säule-Guthaben auf ein Freizügigkeitskonto. Wenn Sie nach Jahren wieder einsteigen, ist es oft nicht mehr klar, wo das Geld liegt.

3. Sie sind geschieden

Bei einer Scheidung wird das während der Ehe angesparte 2.-Säule-Guthaben hälftig geteilt. Der Anteil wird auf ein Freizügigkeitskonto des Ex-Partners übertragen, und nicht selten weiss die betroffene Person später nicht mehr, wo dieses Konto liegt.

4. Sie haben die Schweiz verlassen

Beim Wegzug ins Ausland (vor allem in EU/EFTA-Länder) bleibt der obligatorische Teil Ihres Guthabens in der Schweiz auf einem Freizügigkeitskonto. Viele Auswanderer vergessen dieses Geld komplett, manchmal über Jahrzehnte hinweg.

5. Sie planen Ihren Ruhestand oder Ihren Nachlass

Vor der Pensionierung sollten Sie unbedingt einen vollständigen Überblick über alle 2.-Säule-Guthaben haben. Auch für die Nachlassplanung ist es essentiell, dass keine vergessenen Konten unentdeckt bleiben.

So funktioniert die Suche

Eine systematische Suche bei allen relevanten Pensionskassen, Freizügigkeitsstiftungen und der Auffangeinrichtung BVG ist auf eigene Faust kaum möglich. Für Sie erfolgt eine umfassende Abklärung bei allen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz — Sie erhalten nach einigen Wochen eine schriftliche Übersicht.

  1. Online-Formular ausfüllen (3 Minuten)
  2. Vollmacht unterschreiben + Ausweis hochladen
  3. Wir suchen schweizweit
  4. Schriftliches Ergebnis per Post oder E-Mail

Kostenrisiko gleich null: Sie zahlen nur CHF 29.90, und auch nur dann, wenn wir tatsächlich Guthaben auf Ihren Namen finden. Bei keinem Treffer entstehen keine Kosten.

Fazit

Eine Suche nach vergessenen 2.-Säule-Guthaben dauert nur wenige Minuten Aufwand für Sie und kann tausende Franken zu Tage fördern. Wenn auch nur eine der 5 Situationen auf Sie zutrifft, lohnt sich der Check.